Krefeld → Peñíscola · 8 Tage · 1 Vlog

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"Nach der Tour heißt es erstmal: Videos sichten, alles sichern, Cloud vollmachen, Camper aufräumen, Wäsche waschen und den Bus vom halben Süden Europas befreien. Das war nicht die letzte Tour. Liebe Grüße Mattes & Thiemo"

4165
km Total
8
Tage
8
geschafft
2
Kumpels
1
Van
↓ Die Route
Worum geht's hier

Zwei Kumpels, ein Van

Mattes
Mattes
Thiemo
Thiemo
Wir sind Mattes & Thiemo – Zwei Kumpels, ein Van, ein Plan: in 7-8 Tagen vom Niederrhein bis zur Burg von Peñíscola am spanischen Mittelmeer und zurück.

Mattes ist Notfallsanitäter, ständig unterwegs zwischen Einsatz, Verantwortung, Nachtschichten und einem Alltag, den viele nur von außen kennen.

Auf dieser Reise geht es nicht um perfekten Schein, sondern um echte Gespräche. Ungefiltert, direkt und ehrlich.

Mit dabei ist Thiemo. Ältester Freund, bester Kumpel und genau der Mensch, der die Fragen stellt, die andere sich oft nicht trauen. Kein Kollege aus dem Rettungsdienst, sondern jemand aus dem echten privaten Leben. Einer, der seit Jahren alles miterlebt.

Zusammen sprechen wir über alles: den Beruf als Notfallsanitäter, harte und prägende Einsätze, Social-Media Situationen, die man nicht einfach abschüttelt, und was solche Momente mit einem Menschen machen.

Aber auch über Social Media, Öffentlichkeit, Druck, private Rückschläge, Freundschaft, Erfolge, Fehler und das Leben hinter der Kamera.

Keine vorbereiteten Antworten. Kein Schauspiel. Keine Filter.

Echte Männergespräche über das, was bleibt, wenn Blaulicht und Instagram aus sind.

Warum diese Strecke? Jeder Stop liegt an einem besonderen Wasser – vom smaragdgrünen Lac de Vouglans über die marsroten Ufer des Salagou bis zum Naturpark Serra d'Irta direkt am Meer. Bordstein-Erfahrungen, keine Postkarten.

Was kommt hier hin? Ein täglicher Vlog auf YouTube, Polaroids vom Stop, manchmal ein Live-Stream wenn das Internet mitspielt, und ein Gästebuch für eure Tipps & Grüße.

🚐 Festplatte voll, Köpfe voll – let's go.
Die Strecke

Krefeld → Peñíscola

8 Tage. ~4165 km. Mautarm, spritsparend, und an jedem Stop ein Stück Wasser. Tippt auf einen Pin für die Story.

Die Etappen

8 Tage, 8 Geschichten

01TAG

Krefeld → Lac du Madine

Krefeld → Wachtendonk → Luxembourg → Lac du Madine
📏 430 km 5.5 h Fahrt 📍 48.927, 5.730
Loslegen, tanken, südwärts.
Wachtendonk um 20:00. Crew einsammeln, Van vollladen, Playlist starten. Drei Stunden später Berchem für den Tank — Diesel ist in Luxemburg deutlich günstiger als in Frankreich, also voll machen. Dann durch die Champagne in den Schlaf.

20:00 — Start Wachtendonk
23:00 — Berchem / Bertrange · Tank
Nacht — Lac du Madine
Bruder und Schwester 🫶
Bruder und Schwester 🫶
02TAG

Lac du Madine → Lac du Salagu

Lac du Madine → Lac du Salagu
📏 750 km 8 h Fahrt 📍 46.414, 5.677
Heute haben wir 750 km hinter uns gebracht. Nachdem die Alpen endlich im Rückspiegel verschwunden waren, öffnete sich vor uns eine wunderschöne Landschaft – die Vegetation hatte sich schon merklich verändert, mediterraner, weiter, offener.
Nach einer erfolgreichen Streamsession von rund 8 Stunden schlagen wir unser Nachtlager am Lac du Salagou auf.
03TAG

Vom Mars ans Meer

Lac du Salagou -> Leucate
📏 360 km 3 h Fahrt 📍 43.650, 3.383
Dienstag. Kurz vor Halbzeit unserer Tour nach Peñíscola. Noch 340 Kilometer bis zum Ziel.

Wir haben unser Camp vom Lac du Salagou an die französische Küste nach Leucate verlegt. Mattes hat über die bekannten Apps ein absolut geiles Camp gefunden.

Direkter Meerblick
Nachbarn aus ganz Europa
Sonnenuntergang direkt vor der Tür
Campingplatz mit kompletter Urlaubsfilm Atmosphäre

Tagsüber ist Mattes direkt ins Meer gesprungen. Keine fünf Minuten nach Ankunft erstmal komplett rein ins Wasser.

Danach gab’s Essen.

Legendärer Käsetortellini Auflauf
Frisch gekocht direkt am Meer
Komplett eskaliert lecker

Später wurden die „Erwachsenengetränke“ geöffnet und wir sind zu Fuß zum nächsten Supermarkt gelaufen, um Vorräte aufzufüllen.

Fußmarsch bei 25 Grad durch Leucate
Snacks, Getränke und Chaos im Einkaufswagen

Nach unserem Abendstream wurde es dann richtig entspannt.

Wir saßen noch lange mit zwei freundlichen Österreicherinnen und einem Paar aus Bayern zusammen. Dabei gab’s Geschichten vom Reisen, lustige Gespräche und eine spontane Einführung in die Welt des bayrischen Hochprozentigen.

Internationale Campingplatz Freundschaften
Bayrische Trinkkultur Unterricht mitten in Frankreich
Einer dieser Abende, die komplett ungeplant legendär werden

Leucate war kein einfacher Zwischenstopp.
Das war ein Abend, den man nicht vergisst.
04TAG

Leucate → Burg am Meer

Leucate → Peñíscola
📏 441 km 4.5 h Fahrt 📍 40.358, 0.408
Bergfest! Die Hälfte unserer Reise liegt hinter uns – und wenn der vierte Tag ein Vorgeschmack auf den Rest ist, dann können wir uns auf einiges freuen.

Peñíscola hat uns schlicht umgehauen. Eine unfassbar schöne Burg thront über der Stadt, davor erstreckt sich ein riesiger Sandstrand, und das beste Highlight kam zum Schluss: ein Platz an den Felsen, direkt am Meer – ganz für uns allein.

Eigentlich war der Plan, während der Fahrt für euch zu streamen. Dann kam die Realität dazwischen: Es gibt hier Gegenden mit schlechterem mobilen Internet als in Deutschland. Nach stundenlangen Versuchen haben wir irgendwann aufgegeben – manchmal gewinnt eben die Technik.

Als kleines Trostpflaster blieb uns dafür etwas, das kein Stream der Welt ersetzen kann: über eine Stunde lang einfach nur unser Ausblick aufs Meer. Kein Empfang, keine Ablenkung, nur Wellen, Felsen und Ruhe. Genau dafür macht man so eine Reise.
05TAG

Peñíscola

Burg, Altstadt, Strand, Drohne, Tapas
📏 40 km 0.5 h Fahrt 📍 40.358, 0.408
Aufwachen am Meer in der Serra d'Irta. Sonnenaufgang von der Mole, dann Drohne über die Burg (Game-of-Thrones-Drehort "Meereen"). Altstadt-Gassen mit weißen Häusern, Tapas-Lunch. Nachmittags Strand und Wasser, Drohnenshots der Halbinsel von Norden. Abends die Burg bei Nacht filmen – beleuchtet wie ein Märchen. Optional Tagesausflug ins Delta de l'Ebre (Reisfelder, Flamingos, eine Stunde nördlich) wenn Bock.
06TAG

Barcelona Mattes Geburtstag

Peñíscola → Barcelona
📏 420 km 4 h Fahrt 📍 43.400, 4.733
Tag 6. Barcelona. Und dieser Tag hatte es in sich.

Nach der Onlinebuchung der Umweltplakette für Barcelona ging es für uns knapp 400 Kilometer Richtung Norden. Unterwegs telefonierten wir mit Irina. Ihre Worte: „Ihr findet bestimmt irgendwo einen Parkplatz in der Nähe.“

Rückblickend wäre ein Lottoschein die sicherere Investition gewesen.

Mit einem riesigen Streamingbus legal durch Barcelona zu kommen, fühlte sich an wie ein Endgegner. Eigentlich wollten wir uns schon gegen 16 Uhr treffen. Stattdessen kämpften wir uns stundenlang durch enge Straßen, Rollerchaos und ein Verkehrssystem, das offenbar nach dem Zufallsprinzip funktioniert.

Mal 30 km/h. Dann 60. Kurz darauf 20. Überall Blitzer. Überall Motorroller. Dauerhupe inklusive. Bis jetzt warten wir noch auf die ersten Strafzettel.

Auch Park4Night hatte diesmal keinen Zaubertrick parat. Der empfohlene Spot fiel wegen einer Veranstaltung am nächsten Tag flach. Also Plan B: Campingplatz am Flughafen.

Nicht schön. Aber legal.

Irgendwann war es dann endlich soweit. Irina schnappte uns und führte uns in eine Taco Bar, die laut ihr die beste in ganz Barcelona sein soll. Und genau dort begann der eigentliche Grund für diesen Abend.

Denn kurz vor Mitternacht landeten wir zufällig in einer Metalbar, die aussah wie eine Filmszene. Dunkles Licht. Alte Konzertposter. Metallica aus den Boxen. Ein Kickertisch. Ein Billardtisch. Genau die Art Laden, in der man eigentlich nur „kurz auf ein Getränk“ bleiben will und plötzlich Stunden verliert.

Dann schlug die Uhr 0:00 Uhr.

Mitten in Barcelona lief plötzlich J.B.O. mit „Happy Birthday“.

Für Mattes.

Was für ein Ende für Tag 6.
07TAG

Rückweg Spotsuche

Barcelona-> Costa Brava -> Leucate
📏 700 km 8 h Fahrt 📍 48.550, 4.750
Tag 7. Barcelona raus. Zurück nach Leucate.

Eigentlich hatten wir einen anderen Plan. Wir wollten irgendwo an der Costa Brava direkt am Strand stehen, Sonnenuntergang, Meeresrauschen und morgens mit Blick aufs Wasser aufwachen.

Die Realität sah anders aus.

Jeder Spot aus Park4Night oder StayFree war entweder komplett überfüllt oder mit unserem Bus schlicht nicht erreichbar. Zu enge Zufahrten, Höhenbegrenzungen oder schon zehn Camper zu viel. Nach mehreren erfolglosen Versuchen haben wir aufgegeben, den Tempomat aktiviert und sind zurück nach Leucate gefahren.

Und ehrlich gesagt: Das war keine schlechte Entscheidung.

Der Spot dort war einfach zu gut. Direkt am Wasser, entspannte Leute und zum ersten Mal haben wir dort auch über TikTok gestreamt. Stundenlang Sonne, Meer und Stream gleichzeitig. Die Rechnung kam am Abend.

Sonnenbrand.

Thiemo hatte sich immerhin eingecremt. Allerdings nicht überall. Mattes dagegen war überzeugt: „Ach, so schlimm wird das schon nicht.“

Spoiler: Doch.

Beide haben aus dieser Aktion gelernt. Die Haut vermutlich auch.

Diesmal hatten wir allerdings zwei Nachbarn, die offenbar der Meinung waren, der komplette Spot gehöre ihnen allein. Musik, Gespräche, Geräusche. Für alles gab es Beschwerden. Statt normal das Gespräch zu suchen, wurde einer der beiden direkt verbal aggressiv.

Richtig unangenehm wurde es, als der Typ heimlich Fotos von uns gemacht hat. Blöd nur, dass das nicht unbemerkt geblieben ist und andere Camper das ebenfalls gesehen haben.

Ab diesem Punkt war uns die Meinung der beiden komplett egal.

Während die zwei weiter schlechte Laune verbreiteten, hatten wir mit allen anderen am Stellplatz einen richtig guten Abend. Genau das macht solche Orte eigentlich aus. Fremde Menschen, entspannte Gespräche und gemeinsam einfach eine gute Zeit haben.

Später am Abend saßen wir noch alleine in einer kleinen Strandhütte und streamten direkt am Meer. Nur das Rauschen der Wellen im Hintergrund.

Danach ging es ins Bett. Denn am nächsten Morgen sollte die Reise weitergehen.
08TAG

Die letzen Stunden

Leucate -> Aubusson d’Auvergne -> Wachtendonk
📏 1024 km 16 h Fahrt 📍 51.339, 6.585
Tag 8 und 9. Frankreich, Chaos und die letzte Etappe nach Hause.

Ewig in Leucate bleiben war keine Option. Also suchten wir über Park4Night den nächsten besonderen Spot. Die Wahl fiel auf einen kleinen See mitten in Frankreich: Aubusson d’Auvergne, La Prade.

Klang idyllisch.

Nach fast sechs Stunden Fahrt quer durchs Land passierte dann genau das, worauf wir unterwegs eigentlich keine Lust hatten: Der Starlink gab endgültig auf. Komplett tot. Kein Internet mehr. Kein Backup. Genau irgendwo mitten im französischen Nirgendwo.

Perfektes Timing.

Als wir ankamen, sah der Spot trotzdem erst mal traumhaft aus. Ein riesiger See, viel Natur und überall Menschen, die dort ihren freien Tag verbrachten. Der normale Parkplatz war komplett voll. Die große Wohnmobilwiese dagegen fast leer.

Fast zu leer.

Denn plötzlich begann die wichtigste Diskussion des Tages: Wo stellen wir den Bus hin?

Direkt am Bach? Mehr in die Sonne? Weiter weg von den anderen? Mehr Ruhe? Mehr Aussicht?

Mattes war hochmotiviert und testete gefühlt jede einzelne Position auf dieser Wiese. Vorwärts. Rückwärts. Noch mal anders. Noch ein Versuch.

Bis plötzlich gar nichts mehr ging.

Der Bus steckte fest.

Mitten in der Wiese.

Zum ersten Mal auf dieser Tour war Mattes wirklich gestresst. Kein Vor. Kein Zurück. Nur durchdrehende Reifen und die Erkenntnis, dass das hier gerade richtig unangenehm wird.

Zum Glück kamen vier französische Jungs rüber und halfen sofort mit. Gemeinsam schoben, zogen und diskutierten wir auf drei Sprachen gleichzeitig, bis sich der Bus endlich wieder aus dem Boden befreite.

Und falls sich jetzt jemand fragt, wer diesen Stellplatz ausgesucht hat: Mattes.

Am Ende war die Wiese trotzdem genau der richtige Ort. Überall saßen Menschen zusammen, grillten oder spielten Musik. Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Sprachen und trotzdem sofort gute Gespräche. Genau diese spontanen Begegnungen machen solche Reisen aus.

Irgendwann wollten wir natürlich auch in den See.

Dann kam die nächste Überraschung.

Der See erholte sich gerade von einer Blaualgenplage. Mattes hatte zusätzlich noch den Sonnenbrand seines Lebens und absolut keine Lust, mit verbrannter Haut in dieses Wasser zu steigen.

Also improvisierten wir.

Campingstühle geschnappt. Ab in einen kleinen Bach direkt neben der Wiese. Bei 33 Grad Außentemperatur fühlte sich das eiskalte Wasser erst wie die beste Idee der Welt an.

Etwa zwanzig Minuten lang.

Denn spätestens dann merkten wir, dass zehn Grad Wassertemperatur irgendwann reichen. Also zurück zum Bus, Käsespätzle warm gemacht und dazu Brot gegessen. Einfach. Perfekt.

Danach ging es ins Bett. Der Plan war eigentlich klar: früh raus und Richtung Heimat.

Natürlich kam es anders.

Aus „früh losfahren“ wurde erst mal ausschlafen. Irgendwann rollten wir dann doch langsam Richtung Deutschland.

Die Strecke von Aubusson d’Auvergne bis nach Wachtendonk zog sich gefühlt endlos. Kilometerlang nur Autobahn, Mautstationen, Baustellen und Rastplätze. Frankreich wurde langsam zu Belgien, Belgien langsam wieder zu Deutschland und plötzlich merkten wir, wie nah das Ende dieser Tour wirklich war.

Je näher wir der Heimat kamen, desto komischer fühlte es sich an.

Vor ein paar Tagen standen wir noch irgendwo am Mittelmeer zwischen Palmen, Strand und Chaos in Barcelona. Jetzt fuhren wir im Abendlicht über deutsche Landstraßen Richtung Niederrhein.

Um 21 Uhr rollten wir schließlich in Wachtendonk ein.

Mehrere Länder. Tausende Kilometer. Sonnenbrand. Festgefahren in Frankreich. Nächte am Meer. Streams mitten aus Strandhütten. Und am Ende wieder zuhause.

Was für eine Tour.
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Tom aus Köln 39 Tg.
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Waassss gggeeeeeeehhhhht aaaaaaabbbbbbbb
Marc 41 Tg.
★★★★★
Das ist der Hammer! Danke für die tollen Einblicke und die tollen Gespräche
Agi 43 Tg.
★★★★★
Wünsche euch leere Straßen und atemraubende Augenblicke
Selina Wiegand 44 Tg.
★★★★★
Entspannte Reise und gutes ankommen
Anika 44 Tg.
★★★★★
Ich wünsche euch eine ganz tolle Reise!!
resQtag 46 Tg.
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Wir wünschen Euch eine erfolgreiche Tour ohne Pannen und mit unvergesslichen Erinnerungen!

Dome & Julian
resQtag
Bine 49 Tg.
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